Unsere Historie

Wie alles begann…

Die Mühle und ihr Müller Clemens Minn

1642 war eingemeißelt auf dem Schlussstein eines Sandsteintürbogens im Kellereingang der früheren Mühle. Dieses letzte Zeugnis ziert heute den Eingang zu unserer Schatzkammer im Weingut. Nach der Säkularisierung wechselte das einstöckige Gebäude als Getreidemühle mehrfach die Besitzer. Unsere Vorfahren Michael Simon und Maria (geborene Hausen) kauften das Anwesen 1880 und stockten es 1900 so auf, wie wir es kannten. Die 1886 in der Mühle geborene Maria Simon (unsere Großmutter, Tochter von Michael und Maria Simon) heiratete im Jahre 1910 den 1882 geborenen Ackerer, Johann Minn. Später übernahm unsere Großmutter die Mühle ihrer Eltern.

Die Wohnung und die Mühle nebst Vorratskeller waren unter einem Dach. Einige Rinder und Schweine sowie zwei Pferde befanden sich rechts in Scheune und Stall. Das oberschlächtige, stählerne Wasserrad war talseitig, das Wasser wurde über einen Abzweig vom Ockfener Bach zugeführt. Von Bauern gekauftes, oder in Kommission gegebenes Getreide wurde vermahlen. Mit einem Pferdefuhrwerk lieferten die Müller das Mehl an Irscher, Ockfener und Schodener Familien. Minns waren eine der ersten, die in Ockfen ein Telefon hatten. Nachdem die erheblichen Schäden des zweiten Weltkrieges beseitigt waren übernahmen unsere Eltern Clemens und Maria Minn (geborene Karges) Mitte der fünfziger Jahre den Mühlenbetrieb.

Maria & Clemens Minn

In der festen Hoffnung, dass es weiter aufwärts geht, wenn man zusammen fest anpackt, heirateten unsere Eltern Maria Karges und Clemens Minn am 25. November 1954. Die Brüder unseres Vaters waren im Krieg gefallen, seine beiden Schwestern waren nach Beurig und Söst verheiratet. Unsere Mutter hatte nach dem tragischen Tod ihres Vaters 1943, früh Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister mit übernommen.

Die Kinder Klemens und Regina Minn

Am 06. Juni 1955 wurde unser ältester Bruder Klemens geboren. Außer Radfahren brachte unser Großvater ihm bald bei, die Güterwagons der vorbeifahrenden Züge zu zählen und lange vor der Einschulung die Zahl der Achsen und Räder zu berechnen.
Am 07. Januar 1957 kam unsere resolute Schwester Regina zur Welt. Da es zu der Zeit noch keinen Kindergarten gab, spielten wir auf dem Hof vor dem Haus. Mal durften wir ein Lamm hochpäppeln, ein anderes Mal versorgten wir ein von unserem Vater
gefangenes Wildkaninchen, bis es entlaufen war. Aber wir lernten auch Traktor und Seilwinde bedienen, die Kühe melken oder Heu wenden. Morgens Schule und mittags Hilfe im Weinberg, Keller, Stall, Garten oder Feld. Glücklicherweise, auch wenn bei Lehrpersonal, Frau Schons und Herrn Müser, umstritten, gab es damals noch Zusatz-Traubenlese-Ferien. Besonders stolz war Regina darauf, dass eine Raufasertapete mit einer von ihr stilisierten Saar-Mosel-Ruwer-Zeichnung mit beim Flaschenspülen gesammelten Etiketten, an Stelle der Weinorte, den Schulflur lange Jahre zierte. Die Pflege der Großeltern väterlicherseits kam zu all den Aufgaben noch hinzu. Die zu bewältigenden Herausforderungen wurden mit großem Elan angegangen. Autodidaktisch und durch Training „on the job“ sammelten die Minns beruflich und in allen anderen Lebensbereichen reichlich Erfahrung.

1960 – Das Ende der Mühle

Nach dem Aufkommen der Großmühlen Ende der fünfziger Jahre verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage dramatisch, so dass die Mühle 1960 geschlossen wurde. Traktoren und erste Unimogs machten die Pferde, die früher für Ockfener Weingüter die Transporte und Feldarbeiten durchführten, überflüssig. Unser Vater Clemens Minn entschied sich trotz seiner Erfahrung als Müllermeister nicht für eine Anstellung, sondern für die Selbstständigkeit. Zunächst stärkte man die Landwirtschaft und ersteigerte Kühe mit besserer Milchleistung auf weit entfernten Auktionen. Gemüse aus dem Garten, Milch, Eier, Hausmacher Blut- und Leberwurst und das schnell selten gewordene selbstgebackene Steinofenbrot erfreute Familie und Freunde. Schweine und Stiere wurden über den Sommer gemästet und im Winter geschlachtet und zerlegt. Das Fleisch wurde eingelegt, innerhalb der Familie verteilt und verkauft.

Die Kinder Maria und Otto Minn

Mitten während vieler Veränderungen, die Mühle war gerade geschlossen worden, die Großmutter war im Januar nach langer schwerer Krankheit verstorben, der Großvater verstirbt im darauf folgenden Februar, freuten wir uns über die Ankunft unserer Schwester Maria am 22. Dezember 1960. Als ältere Geschwister mussten wir auf das quirlige, schnell flügge gewordene Schwesterchen aufpassen. Mit der Geburt unseres Bruders Otto am 19. Dezember 1964 erfüllte sich ein Traum unseres Vaters, wollte er doch zwei Pärchen als Kinder haben. Anfangs mussten wir viel Geduld mitbringen, denn Otto weigerte sich lange mit uns zu sprechen – auch das sollte sich später ändern. Schule war für ihn nie so wichtig, wo hingegen seine praktische Begabung und der Spaß an Maschinen sich sehr früh zeigten. Bereits mit fünf Jahren wollte er LKW-Fahrer werden.

Der Weinbau kommt hinzu

Unsere Mutter Maria stammte aus einer Weinbaufamilie. Im frühen Mädchenalter ging sie schon mit in den „Wingert“. Zudem verdiente sie sich ein Zubrot im Tagelohn bei der staatlichen Weinbaudomäne. All diese Erfahrungen brachte Sie nun mit in den eigenen Betrieb ein. Ein 15 PS wassergekühlter Güldner wurde erworben, später der erste Opel Caravan. Der wenige Wein wurde als Traubenmost oder Jungwein kurz nach der Ernte verkauft. Da für den sehr guten 1964er Traubenmost weniger gezahlt wurde als für Sektgrundweine in den Jahren zuvor fiel die Entscheidung, den Wein grundsätzlich selbst zu vermarkten. Die Alternative, die Trauben in der Genossenschaft abzuliefern wurde wegen der damit verbundenen finanziellen Abhängigkeit verworfen. Der Keller wurde modernisiert und vergrößert. Neue Kelter (mit Glycerindruckwerk), Fässer und Filter, Flaschenspüler und weitere Kellergeräte wurden angeschafft. Hans Tielecke und weitere Freunde der Familie halfen beim Ausbau des Weines sowie beim Abfüllen. Nach dem Tod unserer Großmutter mütterlicherseits, Maria Karges (geborene Wagner, verstorben 1967), wurden Weinbergsflächen an die Kinder vererbt. Diese wiederum kauften unsere Eltern Clemens und Maria ihren Geschwistern ab. Eine einschneidende Vergrößerung der Weinbergsflächen stellte die Ersteigerung von Parzellen des Weingutes von Schorlemmer Mitte der 1960er Jahre dar. Der Erfahrungsaustausch mit Ockfener Winzerkollegen half über die eine oder andere praktische Hürde im Weinberg und Keller hinweg.

Vom Faß zur Flasche

Der Niedergang des Fassweins – Der erste Flaschenwein

Auffällig war Anfang der 1960er Jahre der hohe Anteil auswärtiger Weingüter, die in Ockfen Weinberge bewirtschafteten. Auch einige Ockfener Betriebe, wie das Weingut Gebert oder Weingut Dr. Fischer trugen zur hohen Bekanntheit des Ockfener Weines bei. Ebenso der Onkel unserer Mutter, Nikolaus Wagner, seines Zeichens Weinkommissionär, der Ende der 1950er/ Anfang der 1960er Jahre große Weinmengen an die Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke (Völklinger Hütte) vermittelt hat, verhalf zur Bekanntheit. Beim zweiten Saarweinfest 1962 in Ockfen war bei schönem Wetter sonntags der Andrang so groß, dass viele Gäste weder Wein noch Würstchen bekamen. Selbstbewusst hatten nach und nach einige Ockfener Familien damit begonnen, ihren Wein selbst zu vermarkten. Aber bereits Mitte der sechziger Jahre setzte ein Strukturwandel ein. Steigende Lohnkosten, hoher Arbeitsaufwand, eine sich ändernde Wettbewerbssituation und auch fehlende Nachfolger sowie unglückliche Umstände in den Familien führten zum Niedergang einst stolzer Betriebe. Die Prämie für Ockfener Fasswein verringerte sich, ebenso die Nachfrage. Ohne tiefgreifende Statistiken erkannten unsere Eltern diese allgemeine Entwicklung. Man vertraute auf die Lage und die Qualität des Weines und war sich sicher, dass man ausreichend Kunden und Freunde des Saarweins finden könnte. Fuder um Fuder wurden selbst ausgebaut und in Flaschen gefüllt. Etikettieren und verkaufsfertig machen konnte man die Flaschen wegen des hochwassergefährdeten Kellers erst bei Bedarf. Jedes Fuder hatte sein eigenes Etikett aus einem Musterkatalog der Druckerei. Zur Verbesserung der Wiedererkennbarkeit wurde ein eigenes Hausetikett auf Basis einer Bleistiftzeichnung entwickelt, da die Umbauarbeiten zu dem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen waren.

Die ersten Schritte zum Weinkunden

Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre fand im Ockfener Bockstein und Herrenberg eine Flurbereinigung statt. Die in der Region übliche Realteilung hatte zu arg zerstückelten Parzellen geführt. Diese wurden zu besser bewirtschaftbaren Parzellen zusammengelegt. Die Wirtschaftswege wurden ausgebaut und die Wasserbewirtschaftung verbessert. Die meisten Weinberge mussten aber auch neu bepflanzt werden, was gleichzeitig ein dreijähriger Ernteausfall bedeutete. Im Zuge der Flurbereinigung konnten mit vorhandenen Ländereien die zuvor kleinen Wiesenstücke am Haus arrondiert werden. Allerdings musste das morastische Gelände trockengelegt werden. Hinter dem Haus konnten neue Weinberge angelegt werden. Erste Preislisten, erstellt mit Buchstaben aus Schülersetzkästen, wurden verschickt. Schnell fanden sich neben einigen Hoteliers und Wirten auch eine Reihe von saarländischen Stammkunden, die regelmäßig beliefert wurden. Mit der zunehmenden Motorisierung kamen die Weinkunden später gerne beim Sonntagsausflug den Wein probieren und abholen. Die frühere Mühle wurde zum Wohnzimmer umgebaut, über dem Keller entstand eine Sonnenterasse. Im alten Wohnzimmer wurde der Wein probiert bis der Anbau mit Sälchen und sieben Fremdenzimmern 1973 fertig gestellt war. Soweit möglich, wurden alle Arbeiten selbst ausgeführt, denn Geld war chronisch knapp. Einzig die Heizungs- und Elektroinstallation führte man nicht selbst aus, sondern wurde von den Betrieben der Geschwister unserer Eltern erledigt. Alle finanziellen Mittel die verfügbar waren, wurden in neue Weinberge gesteckt.

1973 – Die Weinstube-Pension Klostermühle

Unausgereifte Vertriebsstrategien, keine Key Accounts, hohe Margen für Zwischenhändler, keine Corporate Identity, Unwissenheit über die Kundenbedürfnisse, schwankende Nachfrage und nicht zuletzt das Medium Internet, waren Anfang der 1970er noch sehr weit entfernt. Eine Idee kann eine eigene Weinstube mit der Möglichkeit, die Weinfreunde auch übernachten zu lassen sein. Deutlich erkennbar war, dass es zunehmend Belgier und Niederländer gab, die gerne in die Region reisten. Aber anders als an der Mosel oder am Rhein war unsere Region nicht attraktiv, da sie touristisch unbekannt und nicht erschlossen war. Die unzureichende Verkehrsanbindung erschwerte die Anfahrt und führte zu einem hohen Zeitaufwand. Doch die Entscheidung unserer Eltern für die Weinstube mit einer Pension war zum richtigen Zeitpunkt und absolut passend, denn vieles sollte sich ändern.

Das 1. Jahrzehnt Weinstube Klostermühle

Im Sommer 1973 war es soweit, die Gäste wurden zur Weinprobe nicht mehr im privaten Wohnzimmer empfangen. Die Weinstube mit einer Pension mit sieben „Fremdenzimmern“ wurde eröffnet. Schon im ersten Jahr war die Nachfrage kaum zu bewältigen und die Auslastung ausgezeichnet. Das preiswerte, gutbürgerliche Angebot sprach Viele an. Familienfeiern aus der Region kamen hinzu. Tagesgäste aus dem Saarland erfreuten sich mehr und mehr an der Weinstube Klostermühle. Regina und unsere Mutter standen in der Küche und bereiteten frische Mandelforellen aus dem eigenen, im früheren Wasserzulauf der Mühle angelegten Teich, zu. Wildgulasch und Hirschbraten kamen bald mit auf die Speisekarte. Maria und Klemens versorgten neben ihren Hausaufgaben die Gäste. Das Konzept ging auf, die Weinfreunde kamen, probierten und luden den Kofferraum voll. Eine typische „Win-Win-Situation“. Ob der geringen Vertriebskosten konnte der Wein preisgünstig angeboten werden. Durch Mund-zu-Mund Propaganda wurde der Gästekreis und die Nachfrage schnell erhöht – verlässlicher als heutzutage über Facebook. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass der Ockfener Bockstein in dieser Zeit immer mehr Anklang fand und somit sich auch der Wert steigerte. Ende der 1970er Jahre waren gut geeignete Rebflächen teurer als Baugrundstücke. Im Jahre 1977 und 1978 wird unsere Schwester Regina Saar-Weinkönigin. Sie repräsentierte den Saarwein auf diversen regionalen und überregionalen Veranstaltungen.

Die Saar im Wandel

Die ersten Enkelkinder wurden geboren

Maria heiratete Udo 1978 und Ute wurde geboren. Im Jahr 1979 wurde Marion geboren. Gleichzeitig zur Taufe von Marion feierten wir die Silberne Hochzeit unserer Eltern Clemens und Maria.

Der Ausbau der Saar und die Auswirkungen

Leider zeigten sich bald wieder dunkle Wolken am Horizont. Genau zum Zeitpunkt der Eröffnung der Pension Klostermühle, am 30. Mai 1973, beschloss die Bundesregierung, die Saar von Saarbrücken bis zur Mosel zu einer Großschifffahrtstraße auszubauen. Welche Auswirkungen das für uns und unseren neuen Betrieb zu bedeuten hatte, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar. In Andernach ist am 29.4.1977 der Vertrag zum Ausbau der Saarwasserkraftwerke Schoden, Serrig, Mettlach und Rehlingen unterzeichnet worden. Um die Schiffbarkeit der Saar zu erreichen war eine Erhöhung des Wasserspiegels um 4,3 Meter notwendig. Dies bedeutete für uns, dass das Niveau des Baches auf annähernd Erdgeschosshöhe angehoben werden musste. Nun sollte unser Haus mit einer Dichtwand  eingefasst werden, um gegen den erhöhten Grundwasserspiegel gesichert zu sein. Eine Erweiterung der Pension Klostermühle wäre damit unmöglich geworden.

Auf Grund des geringen Gefälles des Ockfener Baches und einem relativ großen Einzugsgebietes, bestand die Gefahr, dass im Falle eines schweren örtlichen Gewitters, der Weinkeller in wenigen Minuten vollgelaufen wäre. Mit einer Dichtwand hätte das Wasser nicht mehr entweichen können. Zudem konnte niemand die Garantie geben, dass die Stabilität der sehr alten Grundmauern des Kellers, aus dem 16. Jahrhundert, Stand gehalten hätten. Anders als bei Saarhochwassern, die 6 bis 8 Stunden vorher erkennbar sind, und die wir in den 1970er und 1980er Jahren auch öfter miterlebten, wäre ein lokal steigender Pegel nicht vorhersehbar gewesen. Notwendige Vorkehrungen zur Schadensvermeidung wären nicht möglich.
Am 19.1.1977 war das erste Gespräch zwischen der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest und der Familie Minn. Hierbei ging es um die „Anpassung des Anwesens Minn an die Verhältnisse nach dem Ausbau der Saar“. Jahrelange Rechtsstreitigkeiten Minn gegen die Bundesrepublik Deutschland (Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, Saarbrücken und Mainz) belasteten die Gesundheit unsere Familie und auch das Geschäft. Kunden blieben fern weil sie Bagger, Lärm und Verkehrsbehinderungen vermuteten. Der gerade neu aufgebaute Kundenstamm aus dem benachbarten Saarland zerbrach, da die Anfahrt für die Gäste sehr beschwerlich wurde und der Sonntag nicht mehr ungestört verbracht werden konnte.
Während die Ausbaumaßnahmen der Saar voranschritten wurden Gutachten über unser Haus erstellt. Es kam zu einem Vergleich  beider Prozessgegner. Der Vergleich sah eine Entschädigungssumme vor und unsere Familie, federführend Regina Minn, entschied  sich für einen kompletten Neubau. Diese Entscheidung war der Grundstein für den Aufbau zweier Betriebe, dem Hotel-Restaurant und dem Weingut. Die Zeit der Fertigstellung des Saarausbaus nahte und der Stautermin rückte näher. Die Landsiedlung Koblenz half bei der Umsetzung der vielfältigen Ideen.

Der Neubau des Hotel-Restaurant und Weingutes

Zunächst wurde im April 1986 der Weinkeller neu gebaut. Die 1986er Trauben waren die ersten, deren Most im neuen Keller
ausgebaut wurden. Nachdem die Finanzierung gestemmt worden war und die Planungen standen, wurde der Grundstein für die neue Klostermühle gelegt. Das Weingut wurde vom Vater auf den 22-jährigen Otto und das Hotel-Restaurant auf Regina übertragen.

Unter Leitung von Herrn Bröder errichtete die Fa. Hans Vogler den Rohbau termingerecht. Auch der Innenausbau ging zügig voran, so dass der geplante Eröffnungstermin am 30.Januar 1988 gehalten wurde.

1988 – Das Hotel-Restaurant-Weingut Klostermühle

Am 30. Januar 1988 wurde die neue Klostermühle feierlich eröffnet. Verbandsbürgermeister Dr. Houy, Kreisdeputierter Graf von Krockow, Ortsbürgermeister Winfried Merten und Pater Günter weihten die neue Klostermühle ein. Gemeinsam mit unseren ersten Mitarbeitern, darunter Helga Schramm und Hiltrud Mangrich, die noch heute zu unserem Team gehören, Stammgästen, Freunden und Geschäftspartnern feierten wir das freudige Ereignis. Regina Minn wurde Inhaberin des Hotel-Restaurant Klostermühle.

Der Abbruch der Weinstube Klostermühle

Nachdem auch die privaten Umzüge ins Obergeschoss beendet und der Keller leergeräumt war, wurde im Frühjahr 1988 das alte Haus, die Weinstube Klostermühle, rückgebaut.

Die neue Klostermühle

Ein kurzer Rückblick von 1988 bis heute

  • 1990: Im Jahre 1990 wird das Hotel in der 2. Etage, dem Dachgeschoss, von 16 Gästezimmern auf insgesamt 22 Zimmer ausgebaut.
  • 1991: Regina Minn erkrankt schwer, ein Jahr später arbeitet sie wieder voller Tatendrang.
  • 1992: Ferdie Minn, Sohn von Klemens Minn jun. wird geboren. (Sein erster Sohn Mark Minn wurde 1986 geboren.)
  • 1999: Lukas Minn, Sohn von Otto Minn wird geboren.
  • 1999: Das Garagen- und Fahrradgebäude mit Parkplatzerweiterung am Garten wird gebaut.
  • 2004: Otto Minn baut ein Privathaus mit Vinothek gegenüber des Hoteltraktes sowie eine Maschinenhalle gegenüber den Forellenteichen.
  • 2005: Zum 1. Hoffest wird die Vinothek als Weinprobierstube eröffnet.
  • 2008: Die Terrasse des Restaurants wird erweitert und durch eine Markise wind- und wetterfest gemacht.
  • 2009: Am 30. März 2009 verstirbt Regina Minn plötzlich und unerwartet in Ockfen.
  • Am 01. April 2009 übernimmt Maria Mangrich den Betrieb ihrer Schwester und wird neue Inhaberin des Hotel-Restaurant Klostermühle.
  • Seit 01. Juli 2009 arbeitet Marion Mangrich mit in der Geschäftsführung des Hotel-Restaurants.
  • 2010: Am 03. Juli 2010 verstirbt Maria Minn still in Trier.
  • 2011: Das Hotel wird mit 3-DEHOGA-Sternen ausgezeichnet.
  • 2012: Der erste Riesling-Gourmet-Abend, ein Abend voller kulinarischer Genüsse, fand am 03. März statt.
  • 2012: Am 21. April 2012 verstirbt Clemens Minn sen. auf seiner letzten Reise in Paris.
  • 2013: Die ersten Handwerker treten am 03. Januar 2013 zur Komplettrenovierung von 10 Hotelzimmern an.
  • 2013: Am 30. Januar 2013 feiern wir 40 & 25 Jahre Klostermühle ab sofort nennen wir uns Weinhotel Restaurant Klostermühle.
  • 2014: Wieder treten Handwerker an zur Komplettrenovierung von 8 weiteren Hotelzimmern.
  • 2015: Unser Junior Lukas Minn beginnt seine Winzerlehre in einem Weingut Apel in Nittel an der Obermosel.
  • 2016: Im Januar renovieren wir unsere Toilettenanlage komplett. Die Außenanlagen, dort wo früher die alte Pension Klostermühle stand, werden um einen großzügigen Klostergarten ergänzt .